Sonntag, 3. August 2014

Blaubeer-Oreo-Käsekuchen-Eis



Ja, ihr habt richtig gelesen. Blaubeer. Oreo. Käsekuchen.
Diese Woche hat mich die Lust gepackt, mal richtig anständiges veganes Eis zu basteln. Genug von Fertigmischungen und teuren Päckchen, die dann doch nicht sind, wie man sie erwartet hat.
Da kam es mir genau recht, dass ich ein Rezept von Nina entdeckt habe. Zwar nicht vegan, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich habe also mal ein bisschen gebastelt…
Das Ergebnis hat sowohl meinen Liebsten als auch mich (= mein schärfster Kritiker) von den Socken gehauen. Sowas von lecker!
Ihr könnt das Ganze übrigens auch ohne Eismaschine machen. Dann einfach in eine Auflaufform füllen und alle halbe Stunde aus dem Gefrierfach holen und nochmal durchrühren. Schadet höchstens der Optik. ;-)

Schaut euch das an! *seufz*


Zutaten (für ca. 1 l):

400 g Blaubeeren (frisch)
75 g Zucker
1 Packung Oreos (16 Stück)
200 g vegane Schlagsahne, Kühlschrankkalt
1 Pkg Sahnesteif
1 kg Sojajoghurt (Ausgangsmasse), über Nacht im Sieb mit Küchenpapier abgetropft
75 g Zucker
½ TL Vanille
¾ TL Xanthan (gibt’s Online oder zur Not auch in der Apotheke)


Die Blaubeeren waschen und in eine Auflaufform füllen. Mit dem Zucker mischen und 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200°C karamellisieren. Abkühlen lassen (gerne gegen Ende im Kühlschrank).
Oreos in grobe Stücke schneiden, auf einen Teller geben und ins Gefrierfach stellen.
Schlagsahne mit Sahnesteif aufschlagen.
Sojajoghurt, Zucker, Vanille und Xanthan verrühren bis das Xanthan etwas abbindet. Anschließend die Sahne unterheben.
Die Masse in die vorbereitete Eismaschine füllen und zu Eis verarbeiten.
In eine beliebige verschließbare Form füllen, Oreos vorsichtig unterheben. Das Ganze mit den Blaubeeren wiederholen. Nicht zu sehr rühren, sonst wird das ganze Eis lila.
Für einige Stunden ins Gefrierfach stellen, bis das Eis ganz durchgefroren ist.


Montag, 14. Juli 2014

Brownie mit Beerchen und Streuseln



Ab und an habe ich das Bedürfnis einen neuen Brownie auszuprobieren. Und wenn das Ergebnis so phänomenal lecker ist wie dieses hier, dann sollt ihr natürlich auch etwas davon haben… :-)
Geht superschnell, ist total idiotensicher und der Knaller auf jeder Party. Was will man mehr?

Das ursprüngliche Brownierezept stammt aus „Vegan cookies invade your cookie yar“



Zutaten (für eine Brownieform ca. 32 x 18):

Brownie:
185 g Seidentofu
60 ml Pflanzenmilch
110 ml Bratöl
200 g Zucker
150 g Mehl
75 g Kakao
1 EL Stärke
1 Pkg Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz

Streusel:
150 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Margarine

Sonstiges:
1 Handvoll Schokochips
1 Handvoll Beeren (z.B. Heidelbeeren)


Die Brownieform mit Backpapier auskleiden, den Ofen auf 175°C vorheizen.
Alle Streuselzutaten gut verkneten und im Kühlschrank zwischenparken.
Seidentofu und Milch pürieren, in eine Rührschüssel umfüllen und Öl, Zucker und Salz dazu geben. Mehl, Kakao, Stärke und Backpulver darüber sieben und unterrühren.
Die Mischung in die Form geben und schön glatt streichen.
Schokochips und Beeren darüber streuen und Streusel darauf krümeln.
Etwa 30 – 35 Minuten backen, anschließend auskühlen lassen.

Sonntag, 13. Juli 2014

Himbeer-Ingwer-Mandeltorte für den Liebsten

Letzte Woche hatte der Liebste seinen Ehrentag. Er hat sich aber schlauerweise vor der Feierei gedrückt, indem er kitesurfen gegangen ist (in seinen Worten "probiert hat, es zu lernen").
Deswegen gab es gestern lecker Torte von mir - auf ausdrücklichen Wunsch ohne Schokolade. Ich hab dann doch ein bisschen reingeschummelt, aber ich finde, dass weiße Schokolade eigentlich garnicht zählt... ;-)

Das Rezept habe ich von Veganpassion (hier!) abgeschaut. Statt Rhabarber habe ich Himbeere verwendet und ich habe Teig- und Crememengen verdoppelt. Dafür hatte ich aber auch eine 21cm Springform, was das total rechtfertigt und so.
Die Deko ist übrigens eingefärbtes Marzipan, das ich zu unterschiedlich großen Kugeln gerollt habe.