Sonntag, 26. April 2015

Zitroniger Löwenzahn Honig ohne Bienen-Zwangsarbeit



Früher habe ich Honig geliebt! Schön dick auf das Sonntagmorgen-Brötchen geschmiert, reingebissen und dann in den nächsten fünf Minuten wieder aus dem Gesicht geleckt… Mjom. Perfektes Wochenend-Gefühl.

Als ich vegan wurde, war Honig für mich aus verschiedensten Gründen tabu. Ich persönlich habe ihn aber nicht so sehr vermisst, wie etwa Käse (das soll ja auch bei den meisten Neu-Veganern das größte Problem sein. Man munkelt von drogenähnlicher Wirkung und so.).

Die Tatsache, dass man die Bienchen-Zwangsarbeit ersetzen kann, indem man einfach selbst Blümchen zu Honig verarbeitet, finde ich trotzdem super. Muss natürlich nach Art der Mimi ausprobiert werden und ich finde das Zeug auch ziiiemlich lecker. ;-)



Zutaten (für 3 Gläser):

2 große Hände voll Löwenzahnblüten
Saft 3er Zitronen
1 kg Zucker
½ Liter Wasser



Löwenzahnblüten auf einem feuchten Tuch ausbreiten und einige Stunden liegen lassen (weil Marienkäfer-Honig nicht vegan ist).

Dann mit dem halben Liter Wasser in einen Topf geben und ca. 15 Minuten kochen lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen, durch ein feinmaschiges Sieb abgießen und die Blümchen gut ausdrücken (da muss jedes bisschen Aroma raus!).

Zitronensaft und Zucker in einen mittelgroßen Topf füllen und unter viel Rühren schmelzen lassen. Vorsicht, der Zucker brennt relativ schnell an.

Topf vom Herd nehmen.
Blümchenwasser unter Rühren langsam in die Karamellmasse gießen – Achtung, das sprudelt ziemlich.
Das Ganze vor sich hin köcheln lassen, bis die gewünschte honigartige Konsistenz erreicht ist. Dazu einfach immer einige Tröpfchen auf einen Unterteller träufeln und schauen, wie fest es wird.

Den Honig in ausgekochte Gläser füllen und zuschrauben. Abkühlen lassen, ansprechend beschriften und naschen.

Donnerstag, 23. April 2015

Welttag des Buches - Blogger schenken Lesefreude - Die Verlosung

Alle Jahre wieder ... ist Welttag des Buches. Und damit groooße Verlosung von vielen vielen Büchern.

Was es damit genau auf sich hat findet ihr hier 
*** http://bloggerschenkenlesefreude.de/ ***

Und um es kurz in meinen eigenen Worten zu erklären:
Buchbegeisterte Blogger verlosen ihre liebsten Bücher aller Genres an ihre liebgewonnene Leserschaft.
Eine tolle Gelegenheit, neue Bücher und Blogs kennenzulernen, wie ich finde!


... genau aus diesem Grund bin ich tatsächlich schon zum dritten Mal (!) dabei.
Im ersten Durchgang 2013 habe ich "Der Schwarm" von Frank Schätzing verlost - den Beitrag dazu findet ihr *hier*. Nach wie vor ein seeeehr empfehlenswertes Buch!
2014 habe ich eines meiner allerliebsten Kochbücher (und ich hab viele davon, das könnt ihr mir glauben!) an euch verlost. Und zwar "The Lotus and the Artichoke" von Justin P. Moore. Meinen Post findet ihr *hier*.


Was gibt es dieses Jahr?


Tjaaaa, ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht. Ich finde die Strategie, euch alle vom Veganismus zu überzeugen, indem ich tolle Kochbücher verlose, eigentlich ziiiemlich gut. Hehe. *mir mal selbst auf die Schulter klopf*
Deswegen - ein paar von euch dürften es in der Teilnehmertabelle schon gefunden haben - gibt es dieses Mal ZWEI Bücher von mir. Es dürfen sich also zwei von euch Süßen freuen!

*Trommelwirbel* ... I proudly present ...


*** "Vegane Cookies füllen deine Keksdose" von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero ***
... DER Klassiker unter den Keksbüchern. Schnell, einfach und superlecker. Ich liebe es!

*** "einfach vegan - Die feine Küche: Chic kochen für Familie und Freunde" von Roland Rauter ***
... bisschen Eindruck schinden bei der Familie? Check! Tolle Ideen, geht relativ einfach, beeindruckendes Resultat und natürlich unfassbar lecker. Wird von mir behütet wie ein Schatz.



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Und nun zum Prozedere - wie kommt ihr an die beiden Schätzchen?
Wichtig! Bitte gut lesen, in den letzten beiden Jahren musste ich aussortieren, weil ich teilweise keinerlei Möglichkeit hatte, jemanden zu erreichen!


Zeitraum der Verlosung: 23.04.2015 - 30.04.2015 (15:00 Uhr)


Teilnehmen können alle, die möchten.


Teilnehmen könnt ihr, indem ihr mir ein Kommentar unter diesem Beitrag hinterlasst
- bitte mit Möglichkeit wie ich euch erreichen kann (Mailadresse!)
- und nennt mir doch bitte euren absolut liebsten Lieblingskeks - ich bin neugierig :-)


Bitte beachtet, dass nur diejenigen in den Lostopf wandern, die beide Bedingungen erfüllt haben.
Ich hatte in den letzten Jahren viele Copy&Paste Kommentare und ich möchte eigentlich, dass jemand die Bücher gewinnt, der damit auch tatsächlich etwas anfangen kann...


Der Gewinner wird anschließend von mir ausgelost und per Mail benachrichtigt. Vielleicht lässt sich einer der Tiger dabei einbinden. ;-)


Und - natürlich - der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich werde eure Daten auch nicht verkaufen, sondern vorschriftgemäß wieder von meinem Rechner löschen, wenn die Verlosung vorbei ist.


Freitag, 17. April 2015

RAWRRR!!! – Göttliche rohe Schoko-Bananen-Torte



Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich Bananen eigentlich total eklig finde? Das liegt bei uns in der Familie und ich kann es nicht einmal über mich bringen, jemandem dabei zuzusehen (oder –hören, brrrrrrrr!), wie er eine Banane isst.

Seitdem ich mich aber in rohem Zeugs versuche, stelle ich fest – ey, Banane ist gar nicht sooo schlimm. Die Dinger haben sogar Potential! Nicecream zum Beispiel. Da ist nix mehr von dieser flutschigen Konsistenz übrig. Oder eben in rohen Torten verwurschtelt. Supergenial lecker.

An alle Bananophobiker (da gibt es doch sicherlich ein Fachwort, oder?) da draußen: Traut euch, probiert es aus! Kann voll lecker sein!

… wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich je ein Plädoyer für die Banane halte. ;-)



Zutaten (für eine kleine Springform mit ca. 21 cm):

Boden:
1 Cup Haferflocken (6-Korn oder sowas)
½ Cup Mandeln
1 Cup Datteln
Ca. 1 EL Dattelmus (oder ein paar Datteln mehr)
1 Prise Salz

Füllung:
2 Bananen
2 Cup Cashews
1 Cup Datteln
¼ Cup pflanzliche Milch
2 TL Erdnussmus
1/3 Cup Kakao
1 Prise Salz
1/3 Cup Kokosöl, verflüssigt

Kakao oder Kakaonibs für die Deko



Den Boden der Springform mit Backpapier bespannen, den Rest dünn mit Kokosöl einschmieren.

Haferflocken und Mandeln in den Blender (hier nehme ich die alte Moulinette) werfen und relativ fein schreddern. Datteln, Dattelmus und Salz dazugeben und zu einer klebrigen, aber verarbeitbaren Masse verarbeiten. Falls das Ganze zu bröselig ist, einfach noch 1 – 2 Datteln oder ein klein wenig Dattelmus unterpürieren.

Den Boden in die Springform drücken, dabei etwa 2 cm den Rand nach oben formen.

Kalt stellen.

Für die Füllung alle Zutaten außer Kokosöl und Kakao im Blender (hier nehme ich dann den Omniblend) fein pürieren. Anschließend Kokosöl und Kakao dazu geben. Dabei immer schön die Masse nach unten drücken – das Ganze ist relativ zäh. 
Wenn ihr den Kakao nicht komplett gründlich unterrührt entsteht übrigens später eine Marmorierung - auch sehr hübsch anzusehen.

Die Füllung in den Boden füllen und glatt streichen. Mit Kakaonibs oder anderer Deko bestreuen.

Einige Stunden in die Tiefkühltruhe verfrachten, etwa ½ Stunde vor dem großen Naschen wieder herausholen und geniiiießen…

Torte in Aktion... ;-)