Sonntag, 6. Oktober 2013

Göttlicher Chocolate Cheesecake



Nach längerer Blogabstinenz melde ich mich mit neuen Rezepten vorläufig zurück.
Der Vegan MoFo ist tatsächlich auch schon wieder vorbei und leider habe ich nicht so viele Fotos gepostet wie ich eigentlich wollte. Dafür schläft gerade ein selig schnurrendes kleines Fellknäul auf meinem Schoß – der Kleine kann einen wirklich von so ziemlich allem abhalten. Babykatzen haben Energiereserven, das ist kaum zu glauben. ;-)
Letztes Wochenende hatte ich plötzlich unglaubliche Lust auf Käsekuchen (Der allgemein bekannte Käsekuchen-Heißhunger schlägt urplötzlich und aus dem Nichts zu). Und zwar nicht einfach auf irgendwelchen Käsekuchen. Nein, es musste ein Chocolate Cheesecake her. Da wird nicht lange drumherum geredet, da wird ausprobiert! Das Basisrezept ist aus „Vegan Backen“ von Nicole Just, ich habe aber doch noch ziemlich viel rumgebastelt. Und jetzt ist er so wie ich ihn mag. Göttlich. :-)




Zutaten (für eine Springform):

Teig:
300 g Mehl
1 Pkg Weinsteinbackpulver
100 g Kakao, gesiebt
150 g Zucker
1 Prise Salz
200 g weiche Margarine

Füllung:
250 g Margarine
400 g Tofu natur
800 g über Nacht abgetropfter Sojajoghurt (Küchenpapier + Sieb + Topf)
150 ml Zitronensaft
150 g Zucker
2 Päckchen Schokopuddingpulver + 2 EL Kakao
1 EL Stärke
1 Päckchen TK-Blaubeeren, leicht angetaut

Etwas Kakao zum Bestäuben


Alle Zutaten für den Teig schön ordentlich verkneten. Eine Springform einfetten und leicht anmehlen (sonst geht der Kuchen nie wieder ab). Den Teig zuerst am Rand der Springform und dann am Boden verteilen. Das Ganze für ca. 1 Stunde im Kühlschrank verschwinden lassen.
In der Zwischenzeit die Margarine schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Tofu im Blender oder mit einem Pürierstab schöööön klein häckseln. Alle restlichen Zutaten für die Füllung außer den Blaubeeren dazuwerfen und warten bis eine glatte Masse entstanden ist.
Nun die Blaubeeren in der Springform verteilen und die Füllung vorsichtig darauf geben.
Glattstreichen und bei vorgeheizten 175°C (Umluft) etwa 1 Stunde backen.
Ich habe den Kuchen dann über Nacht in den Kühlschrank gestellt, damit er richtig schön fest werden kann. Mutige dürfen aber gerne auch schon früher naschen.
Vor dem Servieren mit dem restlichen Kakao bestäuben – fertig!


Kommentare:

  1. Gott Mimi, wie herrlich der ausschaut!!!! <3

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    1. Hallo Mimi, habe gerade deinen Kuchen gebacken.
      Kann das sein, das du bei der Füllung Zucker bzw. Agavendicksaft vergessen hast ? Die Füllung schmeckte irgendwie seltsam. Habe jetzt 160 g Agavendicksaft zugefügt. Hoffe das der Kuchen morgen meinen Gästen schmeckt.

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    2. Hiiiiiilfe, du hast Recht! Vielen vielen Dank für den Hinweis! :(
      Ich würde so 150g Zucker vorschlagen... Agave geht natürlich auch, gut aufgepasst.
      Da sieht man mal wie verpeilt ich letzten Herbst war.

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